| Erstes Passivhaus Bewohner Treffen Österreichs |
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2004 kamen in Wels beim ersten "Passivhaus Bewohner Event" rund 200 Passivhausbewohner aus ganz Österreich zusammen, um in gemütlicher Eventatmosphäre mit Gleichgesinnten einen interessanten Erfahrungsaustausch zu halten.
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Im Mittelpunkt des „Passivhausevents“ am 5. März 2004 in Wels standen die Passivhausbewohner. Etwa 200 von ihnen waren auf Einladung der IG Passivhaus Österreich extra aus ganz Österreich angereist, um interessierten Messebesuchern von ihrer besonders nachhaltigen Wohnform zu erzählen. Außerdem wurde die Gelegenheit zu einem regen Erfahrungsaustausch der Passivhausbewohner untereinander genutzt.
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Die 200 Passivhausbewohner wurden über Vorurteile und Ängste vor Baubeginn, sowie Bewohnererfahrungen seit dem Einzug in ihre neuen Passivhäuser befragt. Dabei stellte sich heraus, dass kein einziger von Ihnen den Wunsch hat, wieder in einem „normalen Haus“ zu wohnen. Dies, obwohl die meisten vor Baubeginn teilweise noch mit großen Vorurteilen und Unsicherheiten über diesen neuen Baustandard und zukünftigen Wohnkomfort zu kämpfen hatten. Keiner der 200 Passivhausbewohner möchte heute mehr die großen Vorteile der Passivhäuser von hoher Energieeffizienz und dadurch geringen Energiekosten, sowie vor allem den hohen Wohnkomfort und mehr Behaglichkeit missen.
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| Nie wieder anders Wohnen als in einem Passivhaus
Helmut Krapmeier, Leiter des Bereichs Solar-Architektur im Energieinstitut Vorarlberg, und selbst Passivhausbewohner, brachte es folgendermaßen auf den Punkt: „Ich hatte auch vorher die Sonne im Haus, und große Glasflächen bis zum Boden. Nur früher wollte keiner im Esszimmer in der Nähe der Fenster sitzen, dort war es unangenehm kalt. Im Passivhaus ist uns das egal. Überall, ob in der Mitte des Raumes oder bei den Wänden, ist es gleichmäßig warm und behaglich. Außerdem haben wir ständig frische Luft im Haus.“
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Martin Caldonazzi, 1996 erster Passivhausbewohner Österreichs, meinte: „Das Passivhaus steigert einfach meine Lebensqualität. Um das Geld, das ich mir bei den Heizkosten erspare, mache ich einfach länger Urlaub!“
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Seit das Lehrerehepaar Kranawetter in seinem tollen Passivhaus die permanente Frischluft genießen, ist es ihm noch unverständlicher, dass in Schulen noch immer Schülern und Lehrern das Recht auf frische Luft in den Unterrichtsräumen verwehrt wird. „Mit der Komfortlüftung würde die Konzentration im Unterricht und damit der Lernerfolg erheblich gesteigert werden“, betonte das Lehrerehepaar.
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